| Punktgewinn für Kirchberg |
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Der TuS Kirchberg konnte beim Auswärtsspiel gegen den KSV Weierbach einen Punkt entführen. Trotz eines schwächeren Auftritts der Kegler aus Kirchberg wurde man am Ende doch noch knapp belohnt. Erst in den letzten Kugeln fiel die Entscheidung über den Verbleib des Zusatzpunktes, mit dem glücklicheren Ende für die Gäste. Am verschneiten Wochenende wollten die Kegler aus Kirchberg mindestens einen Punkt aus Weierbach mit nach Hause nehmen, aber auch über einen weiteren Auswärtserfolg hätte man sich nicht beschwert. Dass dieses Vorhaben allerdings sehr schwer werden würde, zeigte sich schon im ersten Block. Während Weierbach auf der einen Seite stark aufspielte, legten sich die Kirchberger Akteure immer wieder Steine in den Weg. Ferdinand Fuchss konnte vereinzelt mit den Gastgebern mithalten, musste sich am Ende aber wegen mehrerer unnötiger Fehler und 792/9 dann doch deutlich geschlagen geben. Torsten Klingels fand absolut kein Mittel für die empfindlichen Bahnen und musste sich mit für ihn indiskutablen 735/1 abfinden. Für Weierbach startete Wolfgang Hosser mit 845/12 gewohnt stark und auch Alfred Niebergall konnte sich nach einigen Schwierigkeiten mit einer hervorragenden Schlussbahn auf 842/11 kämpfen. Somit war für Kirchberg auch der Gedanke an einen Auswärtssieg schnell verflogen. Im zweiten Durchgang kam aber zum ersten Mal richtig Spannung auf, da alle Kegler über lange Zeit gleich auf waren. Mit etwas Glück in der letzten Räumgasse konnte sich Markus Martin mit 770/7 durchsetzen, Oliver Schmittinger, der seine Premiere in der Landesliga gab, erzielte ordentliche 757/3. Auch wenn bei beiden das ein oder andere Holz mehr hätte herausspringen können, durfte man mit dem Block zufrieden sein, denn für Weierbach blieben sowohl Jörg Winkler (765/6), als auch Michael Kriegisch (763/5) eher glücklos. Zwar hatte Kirchberg bis zu diesem Zeitpunkt vier Hilfspunkte auf dem Konto, zu den benötigten zehn war es aber trotzdem ein weiter Weg. Andreas Martin kam schlecht ins Spiel, da er mit der Griffigkeit der Kugeln Probleme hatte. Im weiteren Verlauf seines Durchgangs konnte er sich allerdings stabilisieren und mit 791/8 eine weitere gute Wertung platzieren. Auch Peter Kasper tat sich zeitweise sehr schwer, dabei hatte er allerdings auch mehrfach Pech. Zum Schluss blieb seine Anzeige bei 761/4 stehen, was für zusätzliche Spannung sorgte, da es ihm nicht gelang die beiden Gastgeber aus dem Mittelblock zu übertreffen. Auf Seiten der Weierbacher spielte sich vorallem Peter Canisius in einen wahren Rausch, starke 823/10 halfen Kirchberg nicht wirklich beim Vorhaben Punktgewinn. Markus Steinhauer kämpfte sich trotz seiner Verletzung durch 90 Kugeln, gab dann aber doch an seinen Mitspieler Sebastian Schindler ab. Dieser konnte auf der letzten Bahn mit etwas Pech nicht das benötigte Ergebnis erzielen und blieb mit 756/2 knapp zurück. Fazit: Kirchberg entführt mit einer holprigen Leistung einen fast nicht mehr für möglich gehaltenen Punkt. Weierbach hätte sicherlich auch einen glatten Heimerfolg verdient gehabt, aber Kirchberg gelang es, sich bei den knappen Resultaten besser zu platzieren.
Vorschau: Samstag, 06.02.10, 15.00 Uhr TuS Kirchberg 1 – KSC Trier 1 |
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